Aktuell
Englisch gut, Austausch gut

Hamburg, 13.5.2012, 8.28 Uhr. Erst in letzter Sekunde und auf Drängen des verwunderten Zugbegleiters besteigen die dreizehn tschechischen Austauschschüler und ihre zwei begleitenden Lehrkräfte den Zug nach Brno (Brünn), obwohl sie zuvor eine halbe Stunde zum Abschiednehmen hatten. „Die wären gern noch hier geblieben“, stellt eine deutsche Gastmutter zufrieden fest. Tatsächlich war die dritte Auflage des aus einem Comenius-Projekt hervorgegangenen, neuntägigen Schüleraustauschs mit dem Bigy (Biskupské gymnázium) ein voller Erfolg, sowohl im Miteinander der Schüler wie in der Begegnung mit der Kultur eines europäischen Nachbarn wie im Einsatz des Kommunikationsmittels Englisch.
Am 5. Mai war die sechzehnköpfige deutsche Gruppe per Bahn nach Brno aufgebrochen, das nach 11 Stunden erreicht wurde. Der herzliche Empfang durch Partnerschüler und Gasteltern zerstreute alle Bedenken, ob man sich auch gut verständigen können würde. Nach drei Tagen Brünn und Bigy ging es gemeinsam zurück ins etwas kühlere Norddeutschland. Ein äußerst dichtes Programm sorgte für rechtschaffene Müdigkeit, verschaffte aber auch etliche neue Eindrücke und Erlebnisse: Ansichten aus der zweitgrößten Stadt Tschechiens wie Krautmarkt, Mumiengruft des Kapuzinerklosters, Peter-Paul-Dom samt Turmbesteigung und viele andere Sehenswürdigkeiten; Klettern im Hochseilgarten; Erforschung der Tropfsteinhöhlen von Blansko; Besuch der Gastschulen; Ausblick vom Großen Michel; Eintauchen ins Hafengeburtstagsgewimmel, Hafenrundfahrt, U-Bootbesichtigung, Rathaus-Führung etc. etc. – am Ende hatte so mancher nicht bloß eine fremde Stadt, sondern auch die eigene neu entdeckt. Hinzu kamen die in Eigenregie der Gasteltern und Schüler organisierten späten Nachmittage und Abende, die genügend Gelegenheit boten, die lingua franca unserer globalisierten Welt in voller Aktion zu erleben. Vielleicht klangen das eigene Englisch wie auch das der Gäste nicht immer nach purem Queen’s English, doch die Notwendigkeit und das Vergnügen sich auszutauschen gaben einen gewaltigen Motivationsschub, der weit in die kommenden Schuljahre reichen dürfte. Dass auch das Gegenüber kein Muttersprachler war, senkte die Hemmschwellen schnell und so wurden auch die Vorsichtigen zu „risk taking learners“, denen das Sprachenlernen leichter fällt.
Natürlich gab es gelegentlich Schwierigkeiten zu überwinden, doch dank des Engagements der Eltern, Schüler und begleitenden Lehrer, dank der minutiösen Vorbereitung und der Landeskenntnisse des Tschien-Liebhabers Herrn Lutz dürfte auch dieser Austausch eine gute Langzeitwirkung haben – aus beiden vorangegangenen Reisen haben sich deutsch-tschechische Schülerfreundschaften bis heute erhalten. Dekuji, danke, thank you; Ende gut, alles gut.
A. Goletz-de Ruffray (begleitende Lehrkraft) | Mai 2012
YOUCAT für alle

Alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen an der SAS sind vor kurzem mit einem Jugendkatechismus ausgestattet worden. Ziel dieser Aktion: Jeder Schüler - jede Schülerin - soll im 1. Semester des neuen Schuljahrs einen eigenen YOUCAT besitzen. Damit wird in der Oberstufe weiter geführt, was seit einiger Zeit an unserer Schule guter Brauch ist, die persönliche Bibel für alle. YOUCAT ist eine jugendgemäße Version des Katechismus der katholischen Kirche aus dem Jahre 1993. Das Layout ist sehr ansprechend gestaltet. Jede Seite ist in zwei Spalten aufgeteilt: Zwei Drittel nehmen jeweils kurze Antworten auf grundsätzliche Fragen des katholischen Glaubens ein, auf einer Randspalte sind eine Reihe von Stellen aus der Heiligen Schrift, Zitate von Heiligen oder eines Autors und Definitionen zu finden. Aufgelockert wird das Ganze mit vielen farbigen Bildern, die den Leser – die Leserin – gefühlsmäßig ansprechen. YOUCAT hat denselben Aufbau wie der Erwachsenenkatechismus: Erster Teil: Was wir glauben. Zweiter Teil: Wie wir die christlichen Mysterien feiern. Dritter Teil: Wie wir in Christus das Leben haben. Vierter Teil: Wie wir beten sollen. Damit findet man sich bei konkretem Nachfragen schnell zurecht. Der Jugendkatechismus kann aber auch im Religionsunterricht als Nachschlage-werk zur Anwendung kommen, z.B. stehen auf Seite 22 f alle Bücher der Bibel aufgelistet, auf Seite 30 das Glaubensbekenntnis und auf Seite 192 die Zehn Gebote. YOUCAT stellt eine wichtige Orientierung hinsichtlich der Frage dar: Was ist denn (noch) katholisch? Er ersetzt aber nicht das eigene Nachdenken und die gemeinsame Diskussion über die einzelnen Themen. Papst Benedikt XVI. legt den Jugendlichen die Beschäftigung mit dem YOUCAT in einem engagierten Vorwort ans Herz. Er schreibt: „So lade ich Euch ein: Studiert den Katechismus! Das ist mein Herzenswunsch... Ihr müsst wissen, was Ihr glaubt. Ihr müsst Euren Glauben so präzise kennen wie ein IT - Spezialist das Betriebssystem seines Computers...“ (Seite 10) Mit der Aktion „YOUCAT für alle“ kann der Wunsch des Papstes wenigsten an der SAS Realität werden.
Dr. Steiner, Mai 2012
Spannender Endkampf

mit sportlichen Grüßen
Hartmut Ciupek
Hitzacker 2012

Rebecca S.(2.Sem.)
Kreuz im Lichte der Auferstehung

Von der Kreativität, Phantasie und dem Verständnis vom Kreuz der Schüler und Schülerinnen zeugt diese kleine Auswahl: Material – Holz, Speckstein, Pappe, Zweige, Metall u.v.a. –, Gestaltung – schlicht, komplex, als Installation, geschmückt mit Blumen, Perlen, Bändern u.v.a. –, und Ideen sind so vielfältig wie die Schüler. Jeder hat sich mit seinen Talenten eingebracht und eine gelungene Erinnerung an diese Unterrichtseinheit für Zuhause angefertigt.
6D und Frau Haarmeyer | kk | 28 April 2012
Wer die Wahl hat - Besinnungstage der Abiturientia 2012

J.B. 22.4.12
De leopardo Cleopatrae oder De cubo magico

Vier Schülerinnen der Klasse 7a haben beim Gruppenwettbewerb 2012 für ihre Arbeit in der Sprache Latein mit dem Titel De leopardo Cleopatrae einen Anerkennungspreis erhalten.
Die Klasse 7b hat beim 12. Landessprachenfest Hamburg mit ihrem Beitrag De cubo magico (s. Foto), einem selbstverfassten Theaterstück in vier Sprachen (Latein, Englisch, Italienisch und Französisch), den 2. Preis zuerkannt bekommen. Auch beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2012 (Gruppenwettbewerb) haben sie mit diesem Stück einen 2. Preis gewonnen.
Claudia Verbeet | kk | April 2012
Thomas Straubhaar in der SAS

„Finanz- und Wirtschaftsentwicklung in Zeiten der Globalisierung und die Rolle Deutschlands“ lautet der Titel des Vortrags, klar gegliedert ist die Agenda: „1. Der Weg in die Krise“ – „2. Wie geht es weiter?“ – „ 3. Die Rolle Deutschlands“. – In beeindruckender Klarheit und Präzision gelingt es Thomas Straubhaar den Bogen zu schlagen vom Ende der alten Welt und dem Anfang der Globalisierung mit der Maueröffnung 1989 über die New Economy und ihre Kreditblase hin zu den Ursachen der Finanzmarktkrise aufgrund einer Politik des billigen Geldes. Mit für die jungen ZuhörerInnen eindrucksvollen und überzeugenden Beispielen gelingt es Straubhaar, den Prozess der US-amerikanischen Immobilienkrise zur Finanzmarktkrise und schließlich von der Staatsschuldenkrise zur Euro-Krise nicht nur zu skizzieren, sondern hochkomplizierte und hochkomplexe ökonomische Zusammenhänge didaktisch geschickt „herunterzubrechen“ und in einer souveränen und zugleich sehr gut verständlichen Sprache den jungen Menschen zu vermitteln.
Drei Szenarien seien für unser derzeitiges Jahrzehnt denkbar: 1. Der Zusammenbruch des Euro mit den Varianten Rückkehr zur D-Mark, Ausschluss Griechenlands aus dem Euro-Raum oder Trennung in Nord- und Süd-Euro. ODER: 2. Eine Entwicklung von der WWU zur Fiskal- und Transferunion mit Rettungsschirm, Euro-Bonds etc., den US of Europe ODER als dritte Variante: Die EZB als letzter Retter. Szenario 1 ist laut Straubhaar so gut wie auszuschließen, die Szenarien 2 und 3 seien beide gleichermaßen denkbar.
An den Vortrag – unterlegt mit einigen wenigen Bildern und Kurven auf der Leinwand unserer Mehrzweckhalle – schließt sich eine spannende fachliche Diskussion zwischen dem Professor und den SAS-SchülerInnen an, die sich in den jeweiligen PGW- und Geographiekursen in das Thema eingearbeitet hatten. Die SchülerInnen, die bei der Einführung des Euro noch in den Kindergarten oder gerade in die Grundschule gingen, haben kaum noch Erinnerungen an die DM; sie erkennen während des Vortrags und der anschließenden Diskussion die politische Dimension des Euro (die Eltern des Euro heißen Mitterand und Kohl), die gewaltigen Vorteile, die der Euro der deutschen Wirtschaft gebracht hat, und artikulieren z.T. auch die Herausforderungen, die in den kommenden Jahren auf sie zukommen werden, wenn sie das Staffelholz der Verantwortung in unserer Gesellschaft übernommen haben werden.
Die Quintessenz des Vormittags mit Professor Straubhaar: Vor Europa liegen sieben magere Jahre mit einer Stagnationsphase, die Steuern werden steigen, die Kaufkraft wird geringer werden, die Staatsausgaben werden sinken müssen, Strukturreformen, die die Bundesrepublik bereits hinter sich hat, werden auch in den meisten anderen EU-Staaten durchgeführt werden müssen. Die Bedeutung der Bundesrepublik wird politisch noch weiter zunehmen und sich nicht mehr auf die – in unserem Land häufig beklagte Rolle – des Zahlmeisters beschränken.
Helge F. Sturm | kk | 20.4.12
P.S. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an das Sekretariat von Professor Straubhaar, an Gabriele Faltermeier und Regina Lemkau von der SAS, an unsere Hausmeister und an die vielen KollegInnen, ohne deren Hilfe und Unterstützung dieser Vormittag nicht so gut gelungen wäre.
Theresa ist Bezirkssiegerin

Für die dritte Runde auf Landesebene wünschen wir ihr alles Gute und starke Nerven.
fjf | kk | 10.4.12
Die Zeitungsmacher Klasse 6a
Die gesamte Seite aus der Neuen Kirchenzeitung vom 25. März 2012 lesen Sie hier
Wasser - Eimer - Tücher

Seid Menschen für andere: Jesus reinigt seinen Jüngern die Füße
Wasser - Eimer - Tücher: Ihr habt heute groß reine gemacht - drinnen wie draußen.
Ihr habt der Schule damit einen wichtigen Dienst erwiesen.
Der Gründonnerstag in der Karwoche ist dafür gut gewählt: Auch von Jesus wird berichtet, dass er - am Gründonnerstag, vor dem letzten Abendmahl, das er mit seinen 12 Jüngern hielt - eine Reinigungsaktion durchführte: Er wusch ihnen die Füße!
Wenn man im Orient zu einem Essen eingeladen war, badete man zu Hause, machte sich rein. Durch die staubigen Straßen auf dem Weg zum Gastgeber wurden die Füße aber wieder beschmutzt. Es war Aufgabe eines Haussklaven, den Gästen vor dem Mahl die Füße zu waschen! Ein Becken, ein Krug mit Wasser und ein Tuch zum Trocknen standen dafür bereit.
Jesus überrascht seine Jünger mit dieser Reinigungsaktion. Er selbst nimmt die Rolle des Sklaven ein, beugt sich nieder vor seinen Jüngern, schüttet Wasser aus dem Krug ins Becken - wäscht ihnen die Füße und trocknet sie mit dem Stoff seiner Kleidung. Er, den alle als ihren MEISTER verehren, erniedrigt sich. Eine Reinigungsaktion, die provoziert: ungeheuerlich! Sogar dem Judas, von dem Jesus bereits wusste, dass er Jesus verraten und ans Kreuz liefern würde, wäscht er die Füße. Petrus, der die Welt ganz traditionell in oben und unten einteilt wie alle Jünger, protestiert sogar, von seinem Meister Jesus die Füße gewaschen zu bekommen, bis auch er den Sinn der Aktion versteht:
Vor Gott gibt es kein oben und unten, keine festen Rollen des Herrschens und des Dienens. Wenn Jesus nicht nicht mehr da ist - und seinen Tod hat Jesus hier bereits vor Augen - sollen seine Nachfolger, also letztlich auch wir, am Dienst für den Nächsten zu erkennen sein.
• Aus diesem Geist heraus setzen sich Christen für andere ein. Sie bauen Krankenhäuser wie drüben das Marienkrankenhaus um Menschen zu heilen - und ihr dürft sicher sein, auch dort werden Menschen, die es selbst nicht schaffen, die Füße gereinigt und gepflegt.
• Aus diesem Geist heraus fand am Samstag hier in unserer Sankt-Ansgar-Schule ein Wohlfühlmorgen für Arme und Obdachlose statt. Auch dort gab es neben vielen anderen Dienstangeboten eine Fußpflege für bedürftige Menschen!
• Aus diesem Geist heraus bauen Christen Schulen. Damit sie Menschen erziehen und ausbilden können, die sich, auch wenn sie später erfolgreich im Leben stehen, nicht zu schade sind MENSCHEN FÜR ANDERE zu sein, den Dienst am Nächsten zu leben. Beim Wohlfühlmorgen stellte sich mir ein Zahnarzt vor, der am Samstag in seiner freien Zeit die Armen und Obdachlosen kostenlos behandelte: ein ehemaliger Ansgar-Schüler, der vor fast 50 Jahren hier sein Abitur gemacht hat. So stelle ich mir einen Menschen für andere ganz konkret vor!
Über viele Wochen haben wir jetzt KLAR SCHIFF gemacht, innerlich und äußerlich aufgeräumt. So lasst uns unsere KLAR SCHIFF - Reinigungsaktion auch als Dienst verstehen an unserer Gemeinschaft. Niemand war sich heute zu schade Eimer und Putzlappen in die Hand zu nehmen. Eine christliche Schule erkennt man nicht in erster Linie an ihrem Namen, sondern am Geist, der dort herrscht - ein Geist der gegenseitigen Aufmerksamkeit und der dienenden Liebe - so wie Jesus es uns bis zum Schluss vorgemacht hat.
Die Reinigungsaktion "Klar Schiff!" wurde tatkräftig unterstützt von der Firma TIPTOP, wofür wir uns ganz herzlich bedanken. Sie stellte uns Personal und Reinigungsmaschinen zur Verfügung. So wurden der Geräteraum in der Sporthalle geputzt und der Teppich in der Kapelle professionell gereinigt. Auch die blauen Eimer, Putzlappen, Schwämme und Putzmittel wurden von TIPTOP gespendet!
J. Brinkmann, Beauftragter für die Schulseelsoge an der SAS | K. Kamphues Öffentlichkeitsarbeit an der SAS | 5. April 2012
Der Hamburger Wohlfühlmorgen für Arme

HAMBURG. Ein reichhaltiges Frühstück, Maniküre und ein Haarschnitt. Das erwartete arme und obdachlose Menschen beim 5. Hamburger Wohlfühlmorgen in der katholischen Sankt-Ansgar-Schule an der Bürgerweide. 22 Schüler des Oberstufen-Profilkurses "Leib und Seele" hatten in Kooperation mit den Maltesern, der Caritas, dem Sozialdienst Katholischer Frauen sowie der Sozialeinrichtung Alimaus die Veranstaltung auf die Beine gestellt.
Die Aula des Gymnasiums hatte sich in einen Speisesaal verwandelt. An den weiß eingedeckten Tischen nahmen nach und nach 300 Gäste Platz. Das Renaissance-Hotel hatte das Frühstück gesponsert, und acht Mitarbeiter kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher. Frische Croissants, Kaffee, Käseplatte und Lachs wurden serviert. Auch Madeleine Marx, Direktorin Verkauf und Marketing, umsorgte die Gäste: "Der Wohlfühlmorgen ist uns ein Herzensanliegen. Wir wollen den Menschen heute einen kleinen Lichtblick bescheren."
Aber es wurde nicht nur geschlemmt. Nach dem Frühstück war Zeit für Wellness. Maniküre, Pediküre und Haareschneiden standen auf dem Programm. Die Klassenräume in der ersten Etage wurden zum Schönheitssalon umfunktioniert. Der Ansturm war groß. Es wurden Nummern gezogen. Auch Birgit Schulz wartete sehnsüchtig auf ihren Maniküretermin: "Es ist einfach toll, dass wir hier heute verwöhnt werden", sagte die Billstedterin. Ansonsten könne sie sich diesen Luxus nicht leisten: "Ich lebe von 180 Euro, da muss ich ganz genau wirtschaften. Aber heute bekomme ich das ganze Wohlfühlprogramm, gleich geht es noch zum Friseur." Auch Peter, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt, gönnte sich einen neuen Haarschnitt: "Es ist schön, das die armen Menschen hier im Mittelpunkt stehen. Ich genieße diesen Tag." Aber nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere war gesorgt: Tierärztin Charlotte Canstein kümmerte sich um die Wehwehchen der Vierbeiner.
Als um 13 Uhr der 5. Hamburger Wohlfühlmorgen zu Ende ging, waren sich alle Beteiligten einig, dass es wieder ein voller Erfolg war. Die Fortsetzung folgt am 20. September. (ug)
Hamburger Abendblatt vom 2.4.2012
Bakery Warefare gewinnt den Webvideopreis 2012
HAMBURG. Die Würfel sind gefallen. Ein Hamburger Quartett darf sich über den Deutschen Webvideo-Preis freuen. In der Kategorie LOL (Laughing Out Loud) siegte "Jotes Creations". Bis Donnerstag konnten Internetnutzer auf der Seite des Deutschen Webvideo Preises abstimmen, welcher Film der beste des Jahres 2012 ist. Der Preis wird bereits zum zweiten Mal verliehen. Unter den 24 Nominierten befanden sich auch zwei Hamburger Clips. In der Kategorie "LOL (Laughing Out Loud)" war die vierköpfige Truppe von "Jotes Creations" mit ihrem actiongeladenen knapp fünfminütigen Thriller "Bakery Warefare" (Bäckerei-Krieg) vertreten. [ ...]
Zu den Hamburgern von "Jotes Creations" gehört auch Sebastian Ganschow. Der Schüler vom St. Ansgar-Gymnasium: "Bakery Warfare war schon bei einigen anderen Wettbewerben nominiert, deshalb habe ich mir erst mal nicht so viel dabei gedacht. Was ich erst für einen kleinen Internetwettbewerb hielt, stellte sich dann aber als eine größere Sache, vielleicht als der wichtigste Wettbewerb, bei dem der Breadman nominiert ist, heraus". Daher war dann die Freude auch groß, als die Mail mit der Bestätigung der Nominierung im Postfach eintraf. Das Video bekam daraufhin auch mehr Klicks. Die Aufrufe bei YouTube steigerten sich von 2000 auf mehr als 20.000. Fortsetzung
Hamburger Abendblatt vom 30.3.2012
Bericht aus Sat1 17.30 hier
Zu den Hamburgern von "Jotes Creations" gehört auch Sebastian Ganschow. Der Schüler vom St. Ansgar-Gymnasium: "Bakery Warfare war schon bei einigen anderen Wettbewerben nominiert, deshalb habe ich mir erst mal nicht so viel dabei gedacht. Was ich erst für einen kleinen Internetwettbewerb hielt, stellte sich dann aber als eine größere Sache, vielleicht als der wichtigste Wettbewerb, bei dem der Breadman nominiert ist, heraus". Daher war dann die Freude auch groß, als die Mail mit der Bestätigung der Nominierung im Postfach eintraf. Das Video bekam daraufhin auch mehr Klicks. Die Aufrufe bei YouTube steigerten sich von 2000 auf mehr als 20.000. Fortsetzung
Hamburger Abendblatt vom 30.3.2012
Bericht aus Sat1 17.30 hier
Mehr als ein Frühjahrsputz
Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Neuen Kirchen Zeitung Hamburg.
Nummer 13 vom 1. April 2012
Zum Artikel
Nummer 13 vom 1. April 2012
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Ungarn - Spannender Einblick in ein europäisches Nachbarland

Dieter Vehmeyer hat uns im Literarischen Cafe dank seiner familiären ungarische Wurzeln an diesem Abend unbekannte Einblicke ermöglicht. 2013 fährt er mit Dr. Meyer zu Natrup 2013 im VI. Profil nach Ungarn. Dort stehen Parlamentsbesuch und ein ausgefeiltes Besuchsprogramm an.
Dank Helge Sturms Initiative und dank D. Vehmeyers Innenansicht haben wir einen höchst spannenden Einblick in ein europäisches Nachbarland gewonnen!
Dr. Meyer zu Natrup 28.3.2012
Flucht ist kein Verbrechen!

Millionen Menschen die unter Krieg, Verfolgung und Folter leiden versuchen in die EU zu fliehen, doch eine solche Flucht bringt unzählige Risiken mit sich. Nicht nur die Grenzen der EU, an denen in den vergangenen 20 Jahren ca.15.000 Todesfälle dokumentiert wurden, sind eine Hürde für die Flüchtlinge. Ein weiteres Problem sind die gestellten Asylanträge. Von den im Jahr 2011 gestellten 45.741 Anträgen, unter anderem aus Somalia, Afghanistan und dem Irak wurde nur 1/5 anerkannt.
Für Pro Asyl zählt jeder Einzelfall, wie z.B. der von Nurjana Ismailova. Sie berichtete den 10. Klassen von ihrer lebenslangen Flucht, ihrem Leben in Lagern, mit nur wenig Geld, keiner Arbeitserlaubnis und der ständigen Angst jeden Moment abgeschoben zu werden.
Ihre bewegende Geschichte und die aktuelle politische Situation des Asylrechtes beeindruckte die Schüler so sehr, dass sie sofort die Gelegenheit nutzten mit einer Unterschriftenaktion selbst tätig zu werden um Nurjana und ihrer Familie einen unbefristeten Aufenthalt und eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Hoffentlich hat die Organisation weiterhin Erfolg Menschen für ihre Aktionen zu mobilisieren und somit noch vielen Menschen ein Leben ohne Krieg und Diskriminierung zu ermöglichen.
Christoph, Annaline und Ida (10a) | 30.3.2012
Karrierebeschleuniger Teilchenphysik
[...] Vom Ergebnis her denken und agieren, das hat auch Moritz von der Sankt-Ansgar-Schule getan. Nach der ersten Masterclass in seiner Schule hat er in den Frühjahrsferien eine weitere Veranstaltung aus der Teilchenwelt absolviert – und damit die entscheidenden Voraussetzungen für eine internationale Masterclass am Cern erfüllt: „Das Thema ist interessant und es erhöht die Chancen im Studium“, erklärt der Zehntklässler seine Motivation für die Genf-Exkursion.
Dabei denkt Moritz keinesfalls an eine Karriere in der Teilchenphysik. Er will später auf einen Managementposten, aber einen mit technischem Hintergrund und daher beispielsweise Wirtschaftsingenieurwesen studieren. „Physik ist mir zu trocken.“ Aber es sei gut, sein Wissen und Engagement in freiwillig belegten Veranstaltungen unter Beweis zu stellen: „Selbst wenn man in der Masterclass nicht alles versteht, ist das dennoch auf so einem erhöhten Niveau, dass man in der Schule locker mithalten kann.“ Den Besuch am Desy findet Moritz gut: „Mich beeindrucken die Dimensionen, die das hier alles angenommen hat.“ Aber man müsste mehr Pausen zwischen den Vorträgen machen: „Nach einer halben Stunde schaltet man automatisch ab.“ [...]
zum ganzen Artikel hier
Text und Foto: Sabine Fernau, Initiative NAT, April 2012
Dabei denkt Moritz keinesfalls an eine Karriere in der Teilchenphysik. Er will später auf einen Managementposten, aber einen mit technischem Hintergrund und daher beispielsweise Wirtschaftsingenieurwesen studieren. „Physik ist mir zu trocken.“ Aber es sei gut, sein Wissen und Engagement in freiwillig belegten Veranstaltungen unter Beweis zu stellen: „Selbst wenn man in der Masterclass nicht alles versteht, ist das dennoch auf so einem erhöhten Niveau, dass man in der Schule locker mithalten kann.“ Den Besuch am Desy findet Moritz gut: „Mich beeindrucken die Dimensionen, die das hier alles angenommen hat.“ Aber man müsste mehr Pausen zwischen den Vorträgen machen: „Nach einer halben Stunde schaltet man automatisch ab.“ [...]
zum ganzen Artikel hier
Text und Foto: Sabine Fernau, Initiative NAT, April 2012
Hochsommer im Frühling

Soviel Sonne wie in diesem Jahr haben wir noch nie gehabt, aber die Klassenräume sind ja klimatisiert. Die Gastfamilien zuvorkommend wie immer, das Programm abwechslungsreich – Weltenbummler werden erkannt haben, dass unser Tagesausflug uns in diesem Jahr nach San Sebastian geführt hat – und die Spanischkenntnisse wachsen. Manche unserer Schüler plaudern schon ganz munter drauflos. Wir wollen gleich im Anschluss ein Stück des Jakobspilgerwegs gehen, denn da wird uns kein Streik aufhalten. Wasser und Brot sind eingepackt, die Wanderschuhe eingelaufen und die Stimmung gut. Es grüßen die Austauschgruppe (wer identifiziert sie auf den Fotos?), Frau Polzin und Frau Haarmeyer
28.3.2012
Klar Schiff! - Fastenzeit an der SAS

Wir machen uns in unseren Klassen und Kursen mit auf den Weg …
22.2. Aschermittwoch
Besuch der Gottesdienste mit Empfang des Aschekreuzes. Kreuz im Klassenzimmer reinigen
immer freitags um 8
"Klar Schiff“ - die Morgenandacht besuchen!
27.2. Erster Montag
Schulranzen entmüllen; Federtasche aufräumen
19.3. Zweiter Montag
Schränke, Regale, Spinde aufräumen
26.3. Dritter Montag
Pinnwände freimachen; melden: „Was ist kaputt?“
2.4. Vierter Montag
Absprachen (wer bringt was mit?) zum großen Finale
3.4. Di/Mi Karwoche
Beichtgelegenheit
5.4. Gründonnerstag
FINALE – die große Reinigungsaktion an der SAS
Ahoi!
Seelorge & Öffentlichkeitsarbeit
Hindufrauen an der Sankt-Ansgar-Schule

Als Hindufrauen verkleidet hielten Sophia, Natalia, Linda und Dilara (im Bild mit Bita als „heilige Kuh“) ein mitreißendes Referat über den Hinduismus.
„Ich bin begeistert“, so der Kommentar einer Mitschülerin bei der anschließenden Besprechung.
Wie ist es den vier Schülerinnen der Klasse 9c gelungen, ihre Mitschüler/innen so zu begeistern?
Einmal war es die klare Gliederung anhand von 3 Leitfragen:
1. Woran glauben Hindus?
2. Wie leben Hindus?
3. Wie ist diese Religion entstanden?
In die erste Frage packten die Referentinnen u. a. die unterschiedlichen Auffassungen über die verschiedenen Götter, Informationen über die Bedeutung der „heiligen Kuh“ und über den Glauben an die Wiedergeburt.
Das Leben der Hindus wurde anhand der indischen Familie erklärt, in der die eingeheiratete Frau leider eine ganz untergeordnete Rolle spielt. Auch das Kastenwesen, das immer noch das gesellschaftliche Leben beherrscht, wurde
richtig erklärt.
Der Höhepunkt des Referats bildete ein indisches Essen, das die Vortragenden selbst gekocht hatten. Unter den Klängen indischer Musik wurde Kokosjoghurt,
Roti Brot und Reis mit Chutney-Soße angeboten.
Im anschließenden Gespräch ging es noch um heilige Orte und um den Begräbnis-Ritus am heiligen Fluss Ganges.
Auch der Religionslehrer war begeistert und hofft auf ähnlich spannende Darbietungen über die anderen Weltreligionen.
Dr. Steiner | März 2012
Die Welle

„Wie entsteht Faschismus?“- „Wie kam es zum millionenfachen Mord an den europäischen Juden?“ - „Warum haben die Deutschen das mitgemacht?“ - Diese Fragen stellen die Schülerinnen und Schüler der Gordon High School ihrem jungen Geschichtslehrer Ben Ross, hervorragend gespielt von Hans Jurisch: Sehr nachdenklich, sehr ernst ist dieser engagierte Lehrer, der seine SchülerInnen ernst nimmt, ihre Fragen, ihre Stimmungen. - Ben Ross möchte seinen SchülerInnen alle Fragen beantworten, ohne sie mit trockenen Texten zu langweilen und er möchte sie aus ihrer Lethargie, aus ihrem ich - bezogenen Verhalten herausreißen, und er entschließt sich dazu, in seiner Klasse ein sehr ungewöhnliches Experiment durchzuführen. -
Spielleiter Thomas Brauer hat den 1981 in den USA unter dem „The Wave“ erschienene Roman mit seinen S4-SchülerInnen aus dem DSP-Kurs frei interpretiert, ohne die Botschaft zu verändern. - Erst am Tag zuvor haben die SchülerInnen der SAS - wie alle SchülerInnen in Hamburg - eine Gedenkminute für die Opfer der in den vergangenen Jahren von Neonazis ermordeten Mitbürger - neun Türken, ein Grieche und eine junge deutsche Polizistin - abgehalten. Man spürt in der Stille unserer zum Theaterraum umgestalteten Pausenhalle das Bedrückende dieser Morde und die Aktualität des Stückes. -
„Sobald wir einmal mit dem Experiment angefangen hatten, spürte ich, dass sie mehr davon wollten: Sie wollten diszipliniert werden. Und jedes Mal, wenn sie eine Regel beherrschten, verlangten sie eine neue. Ich bin ganz sicher, dass es für sie mehr als ein Spiel war“, sagt Ben Ross zu Christie, seiner Frau, authentisch verkörpert von Antonia Brandt, ihre Beziehung leidet unter dem immer befremdlicher werdenden Verhalten der jungen Menschen. „MACHT DURCH DISZIPLIN! MACHT DURCH GEMEINSCHAFT! MACHT DURCH HANDELN!“ Die Welle durchdringt die Gehirne im Sinne eines Brain Washing. Robert, ungeliebter Außenseiter in der Klasse, wird durch die Welle zum akzeptierten Mitglied der Bewegung, entsprechend ist sein Einsatz, sein Enthusiasmus, ein besonderes Kompliment gebührt Jan Brühl, der in der Rolle des Robert aufgeht, ja über sich hinauswächst. - Besonders hervorzuheben ist auch Lea Sophie Krosanke, die neben der Rolle der Diana Meyer kurzfristig auch die Rolle der Schulleiterin Frau Owens für die erkrankte Tonya Klatt übernimmt. Anrührend das Spiel von Nadine Günther als Marie und Nele Mai als Paula, sie leben in einer eigenen Welt. - Ist die Welle noch zu beherrschen? - Ein überraschendes dramatisches Ende erwartet die ZuschauerInnen, die der SAS-Company am Ende einen gigantischen Applaus spendieren, sehr zu Recht. Denn sämtliche Rollen sind bravourös besetzt, wir erleben ein wunderbares Ensemble, in dem niemand abfällt oder „an die Wand gespielt“ wird. - In weiteren Rollen Ruth Marheinecke als Laurie, Richard Barringer als David, Fabian Sigmund als Andi, Tore Vormizeele als Alex, Cari Lehmann als Scarlett, Madleen Faber als Andrea, Lucas Mohr als Brad, Anna Lena Schenk als Charlie, Emmelie Weichmann als Amy und Laura Kählert als Romy.
Professionell wie immer die Technik der Kittel-Brothers, Tobias und Niels, seit Jahren als Ehemalige unserer Schule eng verbunden.
Ein beeindruckender, berührender, auch beklemmender Theaterabend. Eine Wiederholung ist wünschenswert!!
„Der schlimmste Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.“ Thomas Carlyle
Helge F. Sturm | kk |Februar 2012
Szenische Lesung mit Ines Burdow

Ines Burdow, eine sehr offene, engagierte und herzliche Frau, stammt aus Straußberg, östlich von Berlin. Sie ist in der DDR sozialisiert worden, in einer Familie, in der ihr die Schauspielerei nicht in die Wiege gelegt wurde. Im Jahr der deutschen Einheit wurde sie 18. Sie nähert sich an diesem Freitagvormittag der bekannten und streitbaren DDR – Autorin Brigitte Reimann in einem von ihr selbst geschriebenen Text literarisch an, der Brigitte Reimann, die auch im Westen eine viel gelesenen Autorin war und ist: Sensibel, mit großer Empathie, realistisch zeichnet Ines Burdow das Bild der Autorin von Franziska Linkerhand. Franziska Linkerhand, eine junge Frau, Protagonistin im gleichnamigen Roman, ist eine lebenshungrige, kompromisslose, visionäre junge Architektin. Die biographischen Übereinstimmungen der Franziska Linkerhand mit der Autorin Brigitte Reimann verdeutlicht uns Ines Burdow in ihrem wirklich atemberaubenden Spiel in dieser szenischen Lesung. Streng frisiert, bleich geschminkt, große dunkle Augen, eine klare tiefe Stimme lassen in unserer nüchternen Pausenhalle die 1933 geborene Brigitte Reimann, bereits mit 40 Jahren an Krebs verstorben, präsent werden. Die Schauspielerin besticht mit knappen Gesten, lässt ihre Protagonistin aus den Tagebuchaufzeichnungen als Autorin in der DDR vorlesen, ihr Geständnis auf dem DDR – Schriftstellerkongress, für die Stasi als IM gearbeitet zu haben, überlistet worden zu sein, diesen Auftrag verzweifelt und öffentlich wieder zurückzugeben; so etwas hat es in der vierzigjährigen DDR – Geschichte nur einmal gegeben.
Der Roman „Franziska Linkerhand“ gehört für mich zu den beeindruckendsten und schönsten Büchern der deutschen Nachkriegsliteratur, Brigitte Reimann zu den herausragenden Dichterpersönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur; Ines Burdow ist eine ungewöhnlich talentierte, souveräne und flexible Schauspielerin ohne Allüren, ohne Pathos, die mit viel Herzblut spielt. – Brigitte Reimann – Franziska Linkerhand – Ines Burdow: Drei faszinierende Frauen. Begleitet wird die Schauspielerin von ihrem Lebensgefährten Frank Diersch, Kunstschaffender in der Hauptstadt, der in die Szenenfolge minimalistisch Musik einspielt.
Wir danken Ines Burdow für einen wirklich grandiosen szenischen Vortrag, einen lockeren, freundlichen, spannenden Dialog mit unseren SchülerInnen über Kunst, den Beruf des Schauspielers, das Leben in einem fernen Land namens DDR. Als wir uns schließlich im Lehrerzimmer nach einem intensiven Gespräch bei Kaffee und Tee voneinander verabschieden, ist das Gefühl entstanden, sich schon lange zu kennen, in vielem übereinzustimmen. Wir hoffen und freuen uns auf ein möglichst baldiges Wiedersehen mit Ines Burdow und Frank Diersch.
Unser Dank gilt dem Sponsor der Veranstaltung, der Konrad-Adenauer-Stiftung in Hamburg, die sämtliche Kosten der Veranstaltung übernommen hat.
Helge F. Sturm | Foto: Homepage von Ines Burdow
Unter Strom

Im Jugendhaus des Klosters Nütschau warteten andere Abenteuer auf uns: gruppendynamische Übungen und Gesprächskreise, Fantasiereisen, Meditationen und die Teilnahme am Stundengebet der Mönche, für die meisten eine ebenso befremdliche wie berührende Erfahrung. Am Donnerstag bereiteten Pendelübungen auf freiem Feld und bei eisigem Nordwind auf den Höhepunkt der Besinnungstage vor – die Überwindung des Stromkabels ohne jegliche Hilfsmittel außer der eigenen Person und der Gruppe. Wie das geht und was passiert, lässt sich nicht schildern, nur erleben. Nur soviel: Es hilft zu erkennen, dass die wahren Abenteuer nicht immer draußen stattfinden oder den anderen passieren – wer lernt, die Augen zu öffnen und die inneren Antennen auszurichten, kann kein langweiliges Leben mehr führen. Obendrein gab’s die Erfahrung gratis, dass es noch spannender wird, wenn man das Leben mit anderen teilt, sei es, um nachts möglichst lange nicht einzuschlafen, um gemeinsam Probleme zu lösen oder um miteinander Freude zu erleben.
Ein ganzes Dorf ist nötig, um ein Kind zu erziehen, hat Hillary Clinton einmal gesagt. Herzlichen Dank an die Benediktiner, besonders an Bruder Johannes und Benedikt, an die KSJ-Leiter, die wieder einmal hervorragend gearbeitet haben und bei Bedarf zur Brücke zwischen Schülern und Lehrern wurden, und an die Leiter der Besinnungstage, unsere Religionslehrer.
Bombendrohung und Hochspannungsleitung? Nicht der lebt intensiv, der sich am Leben der anderen berauscht, sondern der, der Spannung an das eigene zu legen versteht. Solange Schule das vermitteln kann, bleibt sie unersetzlich.
Andreas Goletz de Ruffray (Klassenlehrer der 7a) Februar 2012
Memories are made of this… -

Am Dienstag verabschieden wir „Hotte“ ab 18 Uhr 30 im festlichen Rahmen in der Mensa der Sankt-Ansgar-Schule: Schön eingedeckte Tische, ein Präsentetisch, der sich nach 21 Uhr biegt, ein sehr nettes, munteres Schülerkonzert unter Leitung von Herrn Hamborg, und viele, viele Reden, alle sehr wohlwollend, freundlich, zugewandt und mit vielen Döntjes, Anekdötchen versehen; in jeder Ansprache wird die sehr hohe menschliche Wertschätzung, die er im Kollegium, in der Schülerschaft und im Elternrat genießt, hervorgehoben. Seine Kraft, die die Funktion des Stellvertreters erfordert, seine Zugewandtheit und Fürsorge für unsere KollegInnen und SchülerInnen, seine Fähigkeiten zu moderieren und zu integrieren, nicht kleinlich zu sein, sondern großzügig, eben keine Erbsen zu zählen, sondern Probleme pragmatisch zu lösen, nicht korrumpierbar zu sein und keinen falschen Zungenschlag aufkommen zu lassen, schöpft er aus seinem Privatleben: seit über dreißig Jahren verheiratet mit Christiane Rothehüser, Lehrerin in Billstedt, Vater von vier Kindern – sie alle begleiten ihn an diesem Abend – Großvater von eineinhalb Enkeln – das war, ist und wird seine Kraftquelle sein.
Was sind die Pläne für die Zukunft? Sollten wir nicht als SAS – Kollegium ein Volksbegehren initiieren und ihn zum neuen Bundespräsidenten vorschlagen? Ich wäre sofort dabei, glaube aber es wäre zwecklos; er würde ablehnen, auch wenn die Bundesversammlung sich auf ihn einigen könnte; denn zu sehr freut er sich auf seinen neuen Lebensabschnitt: Entdeckung der Welt zusammen mit seiner Frau – mit und ohne Wohnmobil, auf viele Aktivitäten, für die er bisher nicht angemessen Zeit hatte, und auf Aktivitäten, über die er sich in halbjähriger Klausur im kommenden Halbjahr klar werden möchte. Das deutet er in einer kurzen humorvollen Abschiedsrede mit sehr optimistischem Grundton an.
Viel Glück, Klaus, bei allem was du „anpackst“, auf Wiedersehen bei vielen schulischen und außerschulischen Anlässen, im Theater z.B. or somewhere else…..
PS: Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses schönen Abends beigetragen haben, an die Schülerinnen Kathrin, Sophia und Jill aus der 8a von Herrn Kamphues. Und an Jenny und Rebekka aus dem 2. Semester. Ihr seid Klasse. Ihr bekommt einen „Golden Globe“.
Der Zeremonienmeister Knud Kamphues bekommt die Goldene Kamera für seine Photosession an diesem Abend.
Klaus Rothehüser bekommt den Goldenen Bären für sein Lebenswerk verliehen. Herzlichen Glückwunsch.
PS II: Frage der Frankfurter Rundschau am 8. Februar 2012, S. 40, gestellt von Christian Aust: „Sie sehen Ihrem Rentnerdasein gelassen entgegen? – Ich habe kein Problem mit dem Altern, im Gegenteil. Und ich würde Weisheit jederzeit gegen Jugend tauschen. Ich bin heute viel glücklicher als früher.“ – Diese Antwort gab nicht unser Jubilar, aber er hätte sie geben können. Diese Frage beantwortete Brad Pitt.
PS III: Am Abend des 7. Februar höre ich auf dem Heimweg im Auto eine Sendung des Norddeutschen Rundfunks. Alt – Rocker Peter Maffay – er gehört zum selben Jahrgang wie Klaus Rothehüser - singt einen seiner weniger bekannten Songs. TITEL: „Alles im Leben hat seine Zeit.“ Das ist vielleicht banal, aber: Recht hat er.
Helge F. Sturm |kk Februar 2012
„Der Berg ruft ...“ - Skiklassenreisen nach Mühlbach

Am Donnerstag, den 26. Januar, war der Wechsel angesagt. Die 8a und 8c packten ein und starteten mit Bus und Bahn gen Heimat, die 8b mit Herrn Müller und Herrn Lüders und die 8d mit Herrn Biebl und Frau Nürnberg machten sich um 07.09 Uhr von Altona nach Freilassing mit dem IC auf die Reise. Nach ca. 9 Stunden Bahnfahrt und etwas über einer Stunde Busfahrt erreichten wir die Mitterbergsalm. Uns erwarteten 2,50 m Schnee und ein stimmungsvoller Abendhimmel. Zimmerbezug, Abendessen, Skianpassen und eine kurze Nacht – nun konnte es losgehen. Unsere 7 Tage auf Ski waren von recht gutem Wetter begleitet, es gab 4,5 Sonnentage, ein bisschen Schneegrieseln und mit steigender Kälte blieb der Schnee auf den Pisten hervorragend zum Lernen der ersten Schritte und für die ausgiebigen Touren der Fortgeschrittenen und derer, die schnell zu „Profis“ aufstiegen. Begleitet, unterstützt, unterhalten und betreut wurden wir von 7 Oberstufenschülern (Mareike, Katleen, Janina, Martin B., Martin D., Hagen und Sebastian), die ihre Ortskenntnisse und Erfahrungen auf den Brettern im Skiunterricht den Schülern zur Verfügung stellten. Sie brachten die Anfänger zu beachtlichen Leistungen. Jede Klasse war in 4 Gruppen eingeteilt (Frühstück, Abendessen, Putzdienst und Tagesbericht), so dass jede Gruppe in den Genuss kam, die Toiletten und Duschen zu reinigen und das Abendessen zuzubereiten. Das waren immer besondere Erlebnisse auch für die Begleiter. Zwiebelschneiden mit Skibrillen, Geschirrberge abwaschen und Essensreste und Haare aus den Abflüssen puhlen ... Es gab Sonderbares zu tun – viele wussten gar nicht, dass das einen Haushalt wie zu Hause ausmacht. Neben diesen Tagesdiensten und den Skikursen am Vor- und Nachmittag auf den „Hauspisten“ gab es die beiden Highlights am Dienstag und Mittwoch, auf den Skizirkus nach Mühlbach zu fahren. Dort gab es dann die richtigen Pisten mit der richtigen Länge zu entdecken. Die Party im Kuhstall und der Punschabend draußen bei Fackelschein waren weitere besondere Erlebnisse. Die Andachten am Sonntag in der kleinen Pistenkapelle oder am Kreuz mit Fackeln unterm Sternenhimmel wird jedem in Erinnerung bleiben. So waren das wieder sehr gelungene Abwechslungen vom Schulalltag – auch für uns Lehrer.
Ein besonderer Gedanke sei noch am Ende Herrn Günter Stern gewidmet. Seit über 20 Jahren hat er mit Akribie, Engagement und Organisationstalent diese Reisen in dieser optimalen Form und den überzeugenden und äußerst erfolgreichen Inhalten ermöglicht. Sein Skikeller ist in Hamburg einmalig! Nun ist die Aufgabe des stellvertretenden Schulleiters im Vordergrund. Die Reisen werden aber fortgesetzt – mit seiner Beratung im Hintergrund werden wir diese Einrichtung weiter am Leben halten. Herrn Stern auch von den diesjährigen Skifahrern einen herzlichen Dank.
MüLü |kk Januar 2012
Wozu sind wir auf Erden? - Patrozinium 2012

…geboren um zu leben / Mit den Wundern jeder Zeit, / Sich niemals vergessen / Bis in alle Ewigkeit./
… geboren um zu leben / Für den einen Augenblick / Weil jeder von uns spürte / Wie wertvoll das Leben ist.
Der bekannte Song der Gruppe „Unheilig“ ist eine der zahlreichen Antworten, die im heutigen Gottesdienst in der evangelischen Hauptkirche St. Petri zur Sprache kamen. Auch machten die den Gottesdienst mitgestaltenden Schüler deutlich, welche Bandbreite von Antworten ihnen bei einer zuvor durchgeführten Passanten-Umfrage in der City begegnete: religiös, naturwissenschaftlich oder einfach hedonistisch: „Wir sind auf der Erde um Spaß zu haben…“. Auch Frage der Tauglichkeit der im neuen Jugendkatechismus Youcat gegebenen Antwort wurde von den Jugendlichen thematisiert, ehe Jugendpfarrer Sellenschlo das von den Schülern Präsentierte im Lichte des Evangeliums mit Blick auf das vorbildliche Leben Ansgars betrachtete. Ein Gottesdienst, der zum Nachdenken anregte mit besinnlichen und fröhlichen Elementen. Lang andauernden Beifall gab es für die Abschiedsworte unseres ehemaligen Stellvertretenden Schulleiters Herrn Rothehüser.
Die Sankt-Ansgar-Schule dankt der Gemeinde St. Petri für ihre Gastfreundschaft und die Grußworte von Hauptpastor Störmer.
Jürgen Brinkmann, Beauftragter für die Schulseelsorge | kk Öffentlichkeitsarbeit an der SAS Februar 2012
Entspannung für Leib & Seele

Ein hoffentlich gutes Omen für den weiteren Weg an der SAS.
Jürgen Brinkmann, Beauftragter für die Seelsorge an der SAS Januar 2012
Claus-Peter Lieckfeld zu Gast im Literarischen Café der SAS

Gut 70 SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Freunde unserer Schule nahmen Dienstagabend an der Lesung aus dem spannenden Roman teil, knapp hundert SchülerInnen und LehrerInnen am Mittwochvormittag. Hautnah schildert Claus- Peter Lieckfeld Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg, mit viel Empathie lässt er sich auf Spee ein, der „zwischen Zorn und Zärtlichkeit“ lebte, wie es im Klappentext heißt. Der Autor liest aus einem Kapitel, in dem sein Protagonist Spee ein Gespräch mit einer als Hexe zum Tode verurteilten Frau am Abend vor ihrer Verbrennung führt. – Wir tauchen ein in eine Zeit der Grausamkeit und der Unmenschlichkeit. Wir erleben Köln, in jener Zeit eine der bedeutendsten und größten Städte des Reiches, vor Feinden am besten durch hohe Stadtmauern geschützt und als uneinnehmbar geltend, pulsierend, viele Flüchtlinge leben hier. Der 83 Kapitel umfassende Roman liest sich einfach gut, ist spannend und flüssig in einer durchaus eigenwilligen und nicht anbiedernden Sprache geschrieben.
Claus Peter Lieckfeld, ein sympathischer offener Norddeutscher, lebt heute am Ammersee in Bayern und macht in Hamburg Station für die beiden Lesungen an der SAS , begleitet von seiner Frau. Er erzählt in beiden Veranstaltungen – also am Abend des 10. und am Vormittag des 11. Januars – von Friedrich Spee von Langenfeld, von der Faszination, die dieser Jesuit auf ihn ausgeübt und die ihn zum Schreiben motiviert hat, vom Entstehen des Buches, auch von den Schwierigkeiten, einen geeigneten Verlag zu finden. Claus – Peter Lieckfelds Oeuvre ist sehr umfassend: Er ist Journalist Schriftsteller, Chefredakteur der Buchreihe des WWF, arbeitete für GEO, DIE ZEIT, mare, Merian, die Süddeutsche Zeitung, schrieb historische Romane, Erzählungen, Theater und Kabarett – Texte für das Düsseldorfer Ko(m)mödchen und für den Scheibenwischer.
Für beide Veranstaltungen nahm Claus – Peter Lieckfeld kein Honorar, dafür ein ganz besonderer Dank.
Unser Dank gilt – das sei zum Neuen Jahr einmal ausdrücklich gesagt – allen, die das Literarische Café in den vergangenen 12 ½ Jahren immer wieder „hinter den Kulissen“ unterstützt haben: Gabriele Faltermeier und Regina Lemkau, die die Einladungen schreiben und entwerfen, Herr Brühl, der den hinteren Teil der Pausenhalle immer entsprechend herrichtet, bestuhlt, mein Kollege Knud Kamphues, der für die PR auf der Homepage sorgt, die KollegInnen, die die Einladungen verteilen, die literaturinteressierten SchülerInnen, die das LC besuchen… Mein besonderer Dank in diesem speziellen Fall gilt Frau Spohra, die den Kontakt zu Claus – Peter Lieckfeld herstellte und mit sehr viel Verve, guter Laune und Engagement die beiden Veranstaltungen begleitete.
Helge F. Sturm | Jutta Spohrer | Januar 2012
„UNGARN - Von der lustigsten Baracke des Ostblocks zum Sorgenkind in der EU“ ist der Titel unserer nächsten Veranstaltung im Literarischen Café am 27. März. mit Dieter Vehmeyer.
Eine Veranstaltung zum Thema Philosophie mit Franz-Joseph Faupel ist für das Frühjahr angedacht, eine Lesung mit zwei sehr bekannten Hamburger Schauspielerinnen für den Frühsommer.
Wohin steuert Syrien?

Deshalb brauchen wir Seminartage wie diese und sind dankbar für diese Chance, mehr Einblick zu gewinnen in einen Prozess, der die Welt verändern wird.
Dr. Meyer zu Natrup, Januar 2012
Vorbilder und Nachmacher

Sankt-Ansgar-Schule, 21.12.2011. Dieses Jahrzehnt scheint keine Zeit zu sein für leuchtende Vorbilder. Plagiatoren stolpern über die eigene Gedankenarmut, Staatenlenker über die Verachtung ihrer eigenen Völker. Da war es mutig, unser neues Gebäude nach einem Menschen zu benennen, dem unser kollektives Gedächtnis überraschend wenig Erinnerungsraum lässt: Friedrich von Spee, Jesuit (1591-1635). Am Mittwoch wurde an der ganzen Schule die vierte Stunde als „Spee-Stunde“ gestaltet, sowohl in den Klassen und Kursen als auch in einer kleinen Liturgie in der Kapelle und im Eingangsbereich des Spee-Hauses, deren Höhepunkt die Enthüllung eines von Tanh-Huyen Nguyen unter Mithilfe von Claudia Blazejczyk und Nancy Twork (3. Semester) hergestellten Gemäldes des Jesuiten war. Es ging darum, das Vorbildhafte dieses wirksamsten Kritikers der mittelalterlichen Hexenprozesse in die Gegenwart zu spiegeln und wie dies wohl am besten geht, zeigte uns der Pater selbst, als er plötzlich in der Kapelle auftrat, im langen, schwarzen Talar, ernst, aber zugewandt: Aus seinem „güldnen Tugendbuch“ las er das eindringliche Gleichnis vom Mühlstein und dem Spinngewebe vor.
„Ich frage [euch]: Wenn ein großer, mächtiger Mühlstein vom Himmel herunterfiele und … ihr ein großes, dicht gewirktes Spinngewebe ausbreitet, um ihn aufzufangen, damit er wie ein Ball zurückspringe, würde der Mühlstein sich halten lassen? Oder würde … er alles zerreißen, indem er durch das Netz hindurchfiele?...
Der Mühlstein zerreißt mit einem Ruck das Spinngewebe. …
… Recht geantwortet! Nun merkt [euch]: Alle unsere Schuld und Missetaten sind gegen die Barmherzigkeit unseres allmächtigen Gottes nicht anders zu rechnen als ein Spinngewebe gegen den … Mühlstein.“
Anschließend bemerkte er ernüchtert, dass er wohl noch heute gebraucht werde, weil noch immer zu viel von Schuld und Sündhaftigkeit und zu wenig von Gottes Liebe und Barmherzigkeit gesprochen werde. Die Mächtigen damals und heute sind von dem begnadeten Prediger und Lyriker und von dem engagieren Mahner gegen die Inquisition und die Fehlorientierungen der Gegenreformation wenig begeistert, sonst würden wir heute nicht bloß seine Weihnachtslieder singen, sondern uns auch an seinen Namen erinnern. Seinen Glauben an die alles verändernde Kraft der Liebe Gottes nachzumachen, ist alles andere als ein Plagiat – es fordert die ganze Person und schenkt, wovon man nie genug bekommen kann, selbst an Weihnachten: Glücksgefühle.
ag | kk Dezember 2011
O Heiland reiß' die Himmel auf – Adventsveranstaltung der KSJ

Um dem Bild Friedrich von Spees, das als Titel der Veranstaltung fungierte, ein wenig näher zu kommen, fand das Gespräch in 109 Metern Höhe auf dem Turm der Michaeliskirche statt. Und tatsächlich: War Hamburg an jenem Dienstag durchweg in Nebel gehüllt, riss dieser gut eine Stunde vor unserer Veranstaltung gleichsam wie in Spees Gedicht auf. Bei kristallklarer Aussicht auf die nächtliche Hansestadt vermittelte so bereits das Ambiente, dass allein ein Perspektivwechsel, die schlichte Erhebung aus dem Alltag, die Welt in einem anderen Licht erscheinen lassen kann: Die Geschäftigkeit der Einkaufspassagen, das Gedränge auf den Straßen, die Sorgen in der Schule – all das kann für einen Moment in eine wohltuende Distanz geraten, in der die Undurchschaubarkeit der Welt, das vermeintlich Chaotische in eine tröstende Ordnung geraten darf.
Gleichermaßen fasziniert wie durchfroren versammelte sich die Gruppe nach einer Stunde auf der Aussichtsplattform im darunterliegenden Café, um sich darüber auszutauschen, was den einzelnen Hoffnung gibt. Textbeispiele aus der Literatur, der Popkultur und dem Fernsehen hatten bei all ihrer Wertschätzung der Erfahrung von wahrer Freundschaft und dem daraus resultierenden Vertrauen das Nachsehen. Ganz im Sinne Sean Saures muss demnach gesagt werden, dass die größten Menschen diejenigen sind, die anderen Hoffnung geben können. Ergo: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3,15)
Frater Simon Lochbrunner SJ | KSJ Hamburg | Bürgerweide 33 | 040 253034-0 | Dezember 2011
Triptychon

Jürgen Brinkmann, Beauftragter für die Schulseelsorge | Dezember 2011
Advent 2011

freitags um 8 - adventliche Morgenandacht in der renovierten Schulkapelle
mittwochs 7.20 Uhr Messe mit P. Adler SJ im Kerzenschein für Frühaufsteher
in der Schul-Kapelle mit anschließendem Frühstück (Aushänge beachten)
KSJ Themenabend
"O Heiland reiß' die Himmel auf"
Wir wollen an diesem Abend Texte miteinander teilen, die von Hoffnung sprechen. Bringt einen Text mit, der Euch wichtig ist, und der Euch auch durch dunkle Zeiten trägt.
Um ein besonderes Setting zu haben, werden wir den Turm der Michaeliskirche besteigen und einen einmaligen Ausblick über den Dächern Hamburgs haben!
Für alle Schüler ab der 10. Klasse. Bei Fragen: frater@ksj-hamburg.eu
Spee-Stunde
In einer Stunde im Advent (Aushänge beachten) seid ihr eingeladen, mit eurem Fachlehrer über Friedrich von Spee und das Thema des Advent ins Gespräch zu kommen.
Gottesdienste am 13.12. genaue Termine hier
Buchempfehlungen
Der Grundkurs Deutsch des dritten Semesters hat unter Anleitung seines Kursleiters Helge Sturm eine bemerkenswerte Liste mit Buchempfehlungen zusammengestellt. Das Ergebnis stellen wir hier vor.
Impressionen vom Adventskonzert 2011

Master der Erkenntnis

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Dezember 2011
Wunsch-Räume werden wahr

Sämtliche Vorschläge unserer vierköpfigen Organisationsgruppe für Kollegiumsausflüge und –feiern waren verlockend genug, um die Wahl zur Qual zu machen. Dem Sieger der Abstimmung, Ulrich Tukur und seinen Rhythmus Boys, mag der Promi-Bonus des bewunderten Schauspielers zum nicht allzu deutlichen Sieg verholfen haben – als Lehrer ist man ja nebenberuflich immer ein bisschen Laiendarsteller und man schaut sich vom Profi gern etwas ab. Bevor unsere von ähnlich erfolgreichen Vorgängerveranstaltungen schon gründlich gruppendynamisierte Truppe jedoch die Fahrt zum bedeutungsschwangeren Veranstaltungsort antrat, galt es Essen zu fassen, und zwar nicht zu knapp: Die adventlich dekorierte Caféteria lud zu Kaffee und Weihnachtsstollen ein, anschließend gab es ein schmackhaftes Buffet für die „Normalen“ und ein vegetarisches für die „anderen“ – vermutlich ebenso schmackhaft, aber die Normalen durften dort nicht naschen. Kollegium, „Alt-Kollegium“, Referendare und Sekretariat wurden von der Orga-Gru liebevoll betreut und auch mit ein wenig schlechtem Gewissen versorgt (120 l Wasserverbrauch für 1 kg Kaffee!), aber nur mit ein wenig (Rotwein aus Südafrika ohne Angabe der Transportölliter). Anschließend ging es ins St. Pauli Theater, das einen passgenauen Rahmen abgab für Tukurs Interpretation deutscher, englischer, italienischer und französischer Schlager der 1920er bis 1940er Jahre. Ebenso schmissig wie die Musik waren die Ein- und Überleitungen, deren Leichtigkeit die Illusion eines improvisierten Abends verschaffte. Zwar sollte Tukur das Singen auf Französisch und Italienisch besser lassen, nicht nur des Akzents halber – ihm fehlt auch das morbide Pathos, mit dem sich ein Berlusconi jahrzehntelang ertragen lässt – , doch bleibt uns seine letzte Zugabe unvergesslich, eine poetische Instrumentalversion von ‚La Paloma‘, die so schmerzhaft schön illustrierte, dass Hamburg ein doppelter Sehnsuchtsort ist: herbeigewünschter Heimathafen und Sprungbrett zur Welt.
Herzlichen Dank, liebe Orga-Gru, Frau Dr. Meyer zu Natrup, Frau Severin-Reinowski, Herr Krumrey und Herr Sturm, ihr habt unsere Wunsch-Räume erfüllt.
Andreas Goletz-de Ruffray | kk | Dezember 2011
Vorlesewettbewerb 2011

Vorlesewettbewerb ausgetragen. Bereits in den Vorrunden in den einzelnen Klassen gab es einen spannenden Wettkampf der Mitschüler. Dabei wurden acht Klassensieger ermittelt: In der 6a Theresa K., Max S.A.; in der 6b Anika P., Maxim U.; in der 6c Dominik J, Alexsandra K. und in der 6d Miriam F. und Tin L. Am 28.11. fand dann die entscheidende Runde statt. Zuerst lasen die Kinder einen gut vorbereiteten Romanauszug nach eigener Wahl. Alle anderen Kinder der 6. Klassen hörten angespannt zu. Dann ging es in die nächste Runde. Hier nun musste ein unbekannter Text präsentiert werden! Gute Unterhaltung für zwei Stunden, aber keine leichte Entscheidung für die Jury. Doch zwei Teilnehmerinnen überzeugten besonders. Am Ende erzielte Aleksandra K. den zweiten Platz und Theresa K. den ersten. Die Siegerin wird unsere Schule auf der nächst höheren Ebene vertreten. Viel Erfolg und herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern! Das Foto zeigt die Teilnehmern mit ihren Buchpreisen, die beiden Siegerinnen in der Mitte.
Wd |kk | November 2011
Mini-Dom-Fieber
Unser Schulfest am 18.11. - ein Jahrmarkt des Schullebens
Friedrich-Spee-Haus, 18.11.2011. So ähnlich müsste Schule aussehen, wenn sie nur Spaß machen würde: Geschäftig rennen fröhliche Kinder und Jugendliche durch Klassenzimmer und Flure, durch Pausenhalle und Caféteria, Musik- und Kunstsäle. Im kreativen Chaos wird musiziert, vorgelesen, gebastelt, "speed-gedated" und verkauft - die Ankündigung des von Fanfaren begleiteten Marktschreiers zu Beginn des Mini-Doms stimmt: "Wir sehen schon der Leute Strom/ zum Basteln, Naschen, Spielen streben". Von außerordentlich schmackhaften, hausgemachten Kuchen und Torten, frischen Waffeln bis hin zu herzhaftem Gegrillten gab es Essbares in Hülle und Fülle, dazu allerlei Getränke. Selbstgemachtes wurde, teils wunderschön präsentiert, mit viel Elan und Engagement angepriesen: "Kaufen Sie, das ist alles mit viel Liebe gemacht - naja, das dort ist mit etwas weniger Liebe gemacht, dafür ist es viel billiger!" Vieles war einfach nur schön, manches schön gemeint. Viele Aktivitäten spiegelten wider, was ohnehin zum Schulleben gehört, im normalen Betrieb allerdings durch den Unterricht behindert: Speed-Dating, Fühlspiele, Zielkrampenschießen. Letzteres übrigens im Vergleich zum Dosenwerfen wegen der Plastikbecher angenehm geräuscharm. Die Wiederbelebung einer vorübergehend schlummernden Tradition darf als geglückt bezeichnet werden, und auch wenn das ein oder andere noch optimierbar erscheint - so viel Aufregung und Freude in so wenig Raum schafft nur das Mini-Dom-Fieber.
Andreas Goletz de Ruffray | November 2011
Friedrich-Spee-Haus, 18.11.2011. So ähnlich müsste Schule aussehen, wenn sie nur Spaß machen würde: Geschäftig rennen fröhliche Kinder und Jugendliche durch Klassenzimmer und Flure, durch Pausenhalle und Caféteria, Musik- und Kunstsäle. Im kreativen Chaos wird musiziert, vorgelesen, gebastelt, "speed-gedated" und verkauft - die Ankündigung des von Fanfaren begleiteten Marktschreiers zu Beginn des Mini-Doms stimmt: "Wir sehen schon der Leute Strom/ zum Basteln, Naschen, Spielen streben". Von außerordentlich schmackhaften, hausgemachten Kuchen und Torten, frischen Waffeln bis hin zu herzhaftem Gegrillten gab es Essbares in Hülle und Fülle, dazu allerlei Getränke. Selbstgemachtes wurde, teils wunderschön präsentiert, mit viel Elan und Engagement angepriesen: "Kaufen Sie, das ist alles mit viel Liebe gemacht - naja, das dort ist mit etwas weniger Liebe gemacht, dafür ist es viel billiger!" Vieles war einfach nur schön, manches schön gemeint. Viele Aktivitäten spiegelten wider, was ohnehin zum Schulleben gehört, im normalen Betrieb allerdings durch den Unterricht behindert: Speed-Dating, Fühlspiele, Zielkrampenschießen. Letzteres übrigens im Vergleich zum Dosenwerfen wegen der Plastikbecher angenehm geräuscharm. Die Wiederbelebung einer vorübergehend schlummernden Tradition darf als geglückt bezeichnet werden, und auch wenn das ein oder andere noch optimierbar erscheint - so viel Aufregung und Freude in so wenig Raum schafft nur das Mini-Dom-Fieber.
Andreas Goletz de Ruffray | November 2011
Financial Times

Im Redaktionsraum dürfen wir an der Konferenz teilnehmen, per live-Zuschaltung sind wir mit Frankfurt und Berlin verbunden: in einer echten Nachrichtenkonferenz! Die meisten jüngeren Redakteure haben nicht Journalismus studiert, sondern rekrutieren sich mehrheitlich aus den gängigen Studienfächern. Die Konferenz erleben wir zunächst mit einer kurzen Blattkritik der aktuell erschienenen Zeitungsausgabe; danach stellen die Ressortleiter die Themen für die nächste Ausgabe vor. Der stellvertretende Chefredakteur Stefan Weigel lädt uns abschließend zu einer Fragestunde ein. Er notiert sehr genau die Argumente unserer Profilschüler, Abstand von Abonnements zu nehmen. Jugend und Printmedien: das wird auch für die Financial Times eine neue Herausforderung.
Dr. Meyer zu Natrup | November 2011
Würgeschlangen, Rochen und Vieraugenfische

c.h. | November 2011
Seminartag Gesundheitsforschung

in kleinen Arbeitsgruppen verschiedene Aktionsfelder neuerer Gesundheitsforschung von führenden Wissenschaftlern - quasi aus erster Hand - nahe gebracht zu bekommen: aktuelle Grundlagenforschung im Bereich der Alzheimer-Erkrankung, der Herstellung von Herzgewebe mittels Stammzellen, HIV-Therapien, genetische Testreihen zur Seuchenabwehr, Tierversuche. Mögliche ethische Bedenken wurden in einer Arbeitsgruppe ausdrücklich zum Thema gemacht.
Die in den Arbeitsgruppen gewonnenen Einsichten wurden den anderen Seminarteilnehmern durch eine kurze Präsentaton (s. Foto) zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme an einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit 2 Medizinern und einem Ethiker, moderiert von dem ehemaligen Ansgar-Schüler Martin Spiewak, Redakteur der ZEIT, rundete den Seminartag ab; vor allem die Frage nach einer „Ethik des Handelns“ in Anbetracht der vielfältigen neuen medizinischen Möglichkeiten wurde in diesem Zusammenhang aufgeworfen.
Für die Schüler war es ein anspruchsvoller und anstrengender Tag, der ganz sicher einen kleinen Vorgeschmack auf die universitäre Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen bot.
Jürgen Brinkmann, Lehrer im Profil „Leib&Seele“ | November 2011
Allerseelen

Jürgen Brinkmann | kk | November 2011
Frühstück deluxe

Schülerinnen und Schüler unseres Profilkurses „Leib & Seele“ halfen einmal mehr eifrig mit!
Jürgen Brinkmann, Beauftragter für die Schulseelsorge an der SAS | Oktober 2011
Stellaner Cup 2011

Ch. Lüders | kk | September 2011
Rom 2011

Philippe | Oktober 2011
Barcelona

Viktoria B. 3. Sem Oktober 2011






