Studienreise nach Budapest

Am Sonntag, den 06.05. war es endlich so weit. Der Tag an dem wir nach Budapest flogen, war gekommen. Voller Vorfreude, und Dank der gut gewählten Uhrzeit auch ausgeschlafen, trafen wir uns mit Herrn Klumpart und Herrn Bernhold am Flughafen. Nach dem Check-In dauerte es auch nicht mehr lange bis zum Boarding.
In Budapest angekommen, empfing uns Herr Vehmeyer, der schon vorgeflogen war und uns Fahrkarten für die Woche besorgt hatte. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhren wir zu unserem Hostel. Kaum dort angekommen, ging es auch schon los. Herr Vehmeyer zeigte uns auf dem Weg zum gemeinsamen Abendessen einen Teil von Budapest. Nach dem Essen folgte etwas Freizeit, bis wir uns dann an einer der berühmten Brücken Budapests, der Freiheitsbrücke, trafen. Von dort aus zeigte uns Herr Vehmeyer einen weiteren Teil der Stadt.
Am nächsten Tag holten wir unsere ungarischen Austauschschüler vom Bahnhof ab und verbrachten den Tag mit ihnen. Wir alle haben uns gefreut, jedoch waren wir sehr zurückhaltend und schüchtern. Abends fuhren wir dann gemeinsam mit dem Schiff und aßen zu Abend. 
Der darauffolgende Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück. Daraufhin besuchten wir die Gedenkstätte „Haus des Terrors“, die an die Herrschaft der faschistischen Pfeilkreuzler und den nach Ende des Zweiten Weltkriegs folgenden Sozialismus in Ungarn erinnert. Beide Regime werden in seiner Ausstellung gegenübergestellt. Nun folgte ein großer Ferien-Aspekt unserer Reise: Wir erkundeten eigenständig mit unseren Gastschülern Budapest.
Am Mittwoch starteten wir um 09:15 mit unserer Busfahrt nach Miskolc, die freundlicherweise von unserer Gastschule organisiert und bezahlt wurde, wie viele weitere Aktivitäten. Nach einer Really durch unsere jesuitische Schwesterschule, aßen wir zusammen in der Cafeteria und schauten uns anschließend die Stadt an. Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastschülern. In der Zeit lockerte sich die Stimmung und wir konnten viel über ihre Werte und Sitten erfahren. Der Abend war ein voller Erfolg und schürte neue Freundschaften.
Donnerstag besuchten wir nach einem dreisprachigem Personal Coaching in Englisch/Ungarisch/Deutsch, das von Herrn Klumpart und Herrn Vehmeyer gestaltet wurde, und einem stärkenden Mittagessen, endlich das Thermalbad, worauf wir uns so gefreut hatten. Es war wirklich beeindruckend. 
Nach einem dreistündigen Aufenthalt dort ging es auch schon wieder zurück nach Budapest. Der Abschied fiel trotz der kurzen Zeit schwer, da wir uns gerade erst angefreundet hatten. Zwei Stunden Bahnfahrt erwarteten uns und als wir die endlich überstanden hatten, waren wir froh unseren letzten gemeinsamen Abend bei einem Abendessen ausklingen zu lassen. 
Unser letzter Tag startete mit einem Abschieds-Frühstück. Anschließend machten wir uns auch direkt auf den Weg zum Flughafen. Der Rückflug fiel uns allen sehr schwer. Es war eine wirklich schöne Reise. Als besonders positiv empfanden wir das Vertrauen, das uns die begleitenden Lehrer entgegneten. Die Mischung aus Bildung und Freizeit war wirklich angenehm gestaltet. 
Jederzeit wären wir bei einem so schönen und gut organisierten Programm gerne wieder dabei. Einen großen Dank möchten wir auch an Herrn Vehmeyer und Herrn Klumpart richten, die uns die Reise mit großen Engagement in den Ferien ermöglicht haben. 
  • 10.06.18 Text: Emily F. (S2)